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Schnitzelmitkartoffelsalat …

Nein, auch hier gibts keine Hommingberger Gepardenforelle oder Schnitzelmitkartoffelsalat
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie:
Der Begriff Schnitzelmitkartoffelsalat ist ein Testbegriff von Webmastern, um die Eigenschaften von Suchmaschinen zu erforschen. Er wurde am 15. November 2002 von Steffi Abel erstmals in der Newsgroup de.comm.infosystems.www.authoring.misc erwähnt[1]. Ursprünglich sollte damit die Zeitdauer vom Besuch des Robots bis zur Aufnahme in den Index der Suchmaschine gemessen werden. Schnitzelmitkartoffelsalat war dabei ein gewählter Begriff, der zu diesem Zeitpunkt bei Google noch nicht im Index vertreten war. Inhaltlich passte der gewählte Begriff gut zu der in de.comm.infosystems.www.authoring.misc diskutierten Gasthausseite.
Das Ziel wurde erweitert zur Untersuchung, wie Google verschiedene HTML-Konstruktionen verarbeitet und welche Ergebnisse geliefert werden. Inzwischen ist ein inoffizieller Wettbewerb (SEO Contest) entstanden, welche Webseiten bei der Suche nach Schnitzelmitkartoffelsalat welche Platzierung bei Suchmaschinen erhalten. Für die ursprüngliche Zielsetzung ist der Begriff mittlerweile ungeeignet, da er auf Hunderten von Seiten zu finden ist. Schnitzelmitkartoffelsalat ist inzwischen ein Synonym für Zeichenketten, die noch nicht in Suchmaschinen zu finden sind.
Von besonderem Interesse ist dabei, wie die verschiedenen Algorithmen der Suchmaschinen funktionieren und wie die Robots die Seiten indexieren. Die Erkenntnisse daraus können helfen, Webseiten für solche Suchmaschinen zu optimieren.
Ich verweise an dieser Stelle auf das Suchmaschinen-Tutorial von Klaus Schallhorn und die Suchfibel von Stefan Karzauninkat. Auf diesen Seiten erhalten Sie alle Informationen, die Sie benötigen. Die Kernaussagen lassen sich in wenigen Punkten zusammenfassen:
  • Suchmaschinen «sehen» Webseiten so ähnlich wie Nutzer, die mit einem Textbrowser (z.B. Lynx) unterwegs sind. Haben Sie keinen solchen installiert, können Sie den Lynx Viewer verwenden.
  • Je präziser, aussagefähiger und verständlicher Ihre Texte sind, desto genauer können Suchmaschinen diese beurteilen.
  • Textlänge, Wortzahl, Häufigkeit und Verteilung der Suchbegriffe (also wie oft und an welchen Stellen Schnitzelmitkartoffelsalat auf der Seite vorkommt) sowie korrekte Verwendung der (X)HTML-Elemente, die von Suchmaschinen besonders hoch bewertet werden, spielen bei der Bewertung von Webseiten eine große Rolle. Unter anderem
    • das title-Element,
    • Überschriften,
    • Betonung mit em und strong
    • sowie Anker
    dienen zur Bemessung der Relevanz einer Seite bei einer Suchanfrage.
  • Kommt der Suchbegriff im URI der Seite vor, kann sich die Position in der Trefferliste verbessern.
  • Die Anzahl und Qualität der ausgehenden und vor allem eingehenden Links kann Einfluss auf das Ranking haben (Stichwort: Google Pagerank).
 
 

 


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